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KreditZeit.de
Freitag, 14.12.2018 ... unabhängiger Kreditrechner für Ratenkredit und Tilgungsplan

Dispositionskredit

Der Dispositionskredit, oder kurz Dispo, ermöglicht es Bankkunden, ihr Girokonto bis zu einer eingeräumten Kreditlinie zu überziehen. Die Höhe der Kreditlinie legt die Bank unter Berücksichtigung der Zahlungsein- und -ausgänge eines gewissens Zeitraums fest und entspricht häufig dem 2- bis 3-fachen der monatlichen Zahlungseingänge.

Der Kontoinhaber kann somit ohne weitere Anträge oder Formulare sein Girokonto überziehen. Das ist in der Tat einfach und bequem, dennoch ist es meist eine der schlechtesten Möglichkeiten für einen Kredit.

Denn wer den Dispositionskredit in Anspruch nimmt, zahlt tageweise Sollzinsen. Wer mit seinem Kontostand über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich ist, zahlt ordentlich drauf. Ein Zinssatz von 12% oder mehr sind durchaus üblich.

Auch über den eingeräumten Dispositionsrahmen hinaus gewähren einige Kreditinstitute ihren Kunden die Möglichkeit, ihr Konto noch weiter zu Überziehung. In diesem Fall erhöhen sich die Sollzinsen nochmals kräftig. Ein Sollzinssatz von 15% ist dann keine Seltenheit mehr.

Der Dispositionskredit mag zwar für kurzfristige Überziehungen bequem sein, solange einem das kontoführende Kreditinstitut den nötigen Spielraum gewährt, aber über einen längeren Zeitraum ist er ausgesprochen teuer.


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